Die Corona-Krise stellt einige Mieter vor große Probleme: Da viele Beschäftigte Kurzarbeit leisten, ihren Job verlieren und als Folge Arbeitslosengeld beziehen oder andere finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, wird die monatliche Miete zur finanziellen Belastungsprobe, unter Umständen kann die Miete gar nicht mehr gezahlt werden.

Der Bundestag hat daher beschlossen, das Mietern nicht mehr gekündigt werden darf, wenn diese wegen der Corona-Krise die Miete nicht zahlen können.

Allerdings muss der Mieter den Zusammenhang zwischen COVID-19-Pandemie und der Nichtleistung glaubhaft zu machen, zum Beispiel durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers.

Auch wer die laufenden Kosten für Strom, Heizung, Wasser aufgrund der Coronakrise nicht zahlen kann, wird nicht im Stich gelassen, denn während der Krise werden diese nicht abgestellt.