„Afrobeat“ – dahinter versteckt sich ein Musikgenre, das auch hierzulande immer beliebter wird. Die Mischung aus Jazz, Rock und Yoruba-Folklore steckt voller Potential, der neue Hype in Clubs und Bars zu werden. Einen Eindruck bekam man zuletzt beim Chima-Ede-Feature auf dem Releasekonzert von Megaloh: dort gab der Rapper „Oyoyo“ aus Nigeria die einmaligen Beats zum Besten.

Hier einige Persönlichkeiten aus der Afrobeat-Bewegung, die ihr kennen solltet:

Wizkid
Dem „schlauen Kleinen“ gelang der Durchbruch gemeinsam mit Drake und der Single „One Dance“. In seiner Heimat Nigeria ist der heute 25-jährige schon seit seinem elften Lebensjahr ein Star und feiert einen Sommerhit nach dem anderen.

Tiwa Savage
Beim Outfit lässt sie sich gerne mal von Beyoncé inspirieren: möglichst knapp, möglichst bunt, möglichst sexy. Anders bei ihrer Musik: hier setzt sie auf die ungewöhnliche Mischung aus R&B und leichtem Gesang, natürlich kombiniert mit Afrobeat-Klängen.

Niki Tall
Niki Tall, der deutsche DJ mit Schwäche für nigerianische Musik, griechischen Wurzeln und einer kuriosen Geschichte hinter seinem Namen. Zunächst wollte er unter dem Namen „DJ Oyinbo Boy“ auftreten – seinem nigerianischen Spitznamen, der so viel wie Fremder oder Weißer bedeutet. In Deutschland leider weniger angesagt, da die Fans mit der Aussprache überfordert waren und sich den Namen daher auch nicht merken konnten. Also zurück zu Niki, seinem Spitznamen aus Kindertagen, von Nikolas. Und Tall? Diese Ergänzung verdankt er einem guten Freund, der ihn wegen seiner Körpergröße gerne mal Niki Tall ruft.

Timaya
Nach Südsee, Strand und heißen Temperaturen klingen die Songs von Timaya. Reggaemusik kombiniert mit Afrobeats erinnern an karibische Tanzpartys und machen seine Lieder zu ganz besonderen Hits. 2011 wurde der Sänger übrigens zum Friedensbotschafter der IIFWP (Interreligious and International Federation for World Peace) ernannt.

Yemi Alade
Yemi Alades größter und bekanntester Song „Johnny“ wurde im März 2014 binnen kürzester Zeit zum Hit der Charts. Innerhalb der ersten zwei Monate gewann das Lied 800.000 Klicks auf Youtube, mittlerweile ist die 3 Millionen-Marke fast geknackt. „Johnny“ ist also in aller Munde. Was jedoch kaum jemand über Yemi Alade weiß, ist, dass die gebürtige Nigerianerin noch sechs Geschwister hat und an der Universität Lagos einen Abschluss in Geographie erlangte.