Nneka

Nneka ist die Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen, wuchs in der nigerianischen Stadt Warri auf und wanderte mit 18 nach Hamburg aus. Sie versucht Hip-Hop mit Dub, Soul, Reggae und Afrobeat zu verbinden. Ihre selbstgeschriebenen Texte handeln von ihrem Leben in Deutschland und ihrer Kindheit in Nigeria. Ihren Durchbruch hatte sie 2004, als sie ohne eigene Veröffentlichungen im Vorprogramm von Sean Paul im Hamburger Stadtpark auftrat.

 

Riles

Riles Kacimi, geboren in Frankreich, ist ein 21-jähriger algerischer Rapper, Songwriter und Produzent. Er ist ein waschechter DIY Künstler: er baute sich sein eigenes Studio zuhause auf, schreibt seine Texte selber, produziert seine Videos allein und rappt auf seiner eigenen, ganz besonderen Art und Weise. Sein bekanntestes Musikvideo „Brothers“ erreichte 28 Millionen Views auf Youtube.

 

Simphiwe Dana

Sie kommt aus Südafrika und singt überwiegend in ihrer Muttersprache isiXhosa, einem südafrikanischem Dialekt. Ihre Musikrichtung bewegt sich zwischen Gospel, Jazz, Hip-Hop, Pop und Soul. Ihre Lieder, die sie selbst komponiert und schreibt, handeln oft von der Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung in ihrem Land, von der eigenen Traditionen und über das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung. In Südafrika ist sie ein bekannter Star, in Europa ist sie vor allem in der Weltmusik-Szene bekannt.

 

Yemi Alade        

Yemi Alade ist eine nigerische Popsängerin. Sie ist sowohl national als auch international bekannt. Zunächst war sie Mitglied der Band Noty Spices, mittlerweile macht sie als allein Karriere. 2015 gewann sie sogar den Afrimmas Best Female West Africa Award und den Best Female Award bei den MTW Africa Music Awards.

 

 

Freshlyground

Freshlyground ist eine südafrikanische Band. Die Bandmitglieder kommen aus Südafrika, Mosambik und Simbabwe und haben sich in Kapstadt zusammengefunden. Ihre Musik verbindet Elemente afrikanischer Musik mit Blues, Jazz und Independent. 2010 hatten sie zusammen mit Shakira die WM-Hymne “Waka Waka” produziert.

 

Ghali

Ghali ist ein tunesisch-italienischer Rapper, welcher seine Karriere zuerst als Teil des Kollektivs Troupe d’Elite begann. Der 25-jährige rappt auf Italienisch und bringt immer mal wieder tunesische oder arabische Wörter in seinen Texten unter. Er rappt über Immigration und die Vorurteile, mit denen Trap Beats konfrontiert sind. Seine Musikvideos verhalfen ihm zu großer Bekanntheit im Internet. 2016 erschien die Single “Ninna Nanna” auf Spotify mit der er auf Anhieb die Spitze der italienischen Singlecharts erreichen konnte.

 

Alsarah & the Nubatones

Alsarah ist eine aus dem Sudan stammende Sängerin und Songwriterin und Ethnomusikologistin. Als sie 7 war, flohen ihre Eltern, beide Menschenrechtsaktivisten, nach Yemen, 1994 dann in die USA, wo sie Asyl beantragten. 2010 gründete sie mit ihrer Schwester und drei weiteren Mitgliedern die Band Alsarah & the Nubatones. Sie singt hauptsächlich in ihrer Muttersprache ihre kraftvollen und ausdrucksstarken Lieder.

N’Dour

Youssou N’Dour ist ein senegalesischer sowohl Sänger und Komponist als auch Minister für Kultur und Tourismus im Senegal. Er entwickelte die heutige Pop-Musik des Senegals „Mbalax“ mit. Er singt in seiner Muttersprache Wolof und gehört zu den einflussreichsten Künstlern Afrikas. Seinen Durchbruch hatte 1994 mit seinem Song “7 Seconds”. Der heute 59-jährige ist international bekannt und hat schon zahlreiche Auszeichnungen für seine Werke erhalten.

 

Fatoumata Diawara

Fatou ist eine malische Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin. Schon als Kind machte sie bei der Tanzgruppe ihres Vaters mit und wurde zu einer bekannten Didadi Tänzerin in Wassoulou, der Heimatstadt ihrer Eltern. In ihrer Musik verbindet sie das Wassoulouische mit dem Internationalen. Den Zugang zum Schauspiel bekam sie als sie mit 12 zu ihrer Tante geschickt wurde, die auch Schauspielerin war. Neben ihren Konzerten ist sie sowohl in Filmen, Theaterstücken, Opern und Musicals zu sehen.