Es war wieder so weit: New York öffnete vom 07. bis zum 14.September seine Türen für die Modetrends des Frühlings/Sommers 2018. Ralph Lauren, Victoria Beckham, Alexander Wang & Co zeigten der Welt, was wir alle im nächsten Frühjahr tragen sollen. Präsentiert wurde die Mode wie immer von den erfolgreichsten Models der Welt. Aber vor allem der afrikanische Modelnachwuchs stahl allen die Show!

Die Créme de la Créme der internationalen Modeszene tummelte sich in den letzten Tagen in New York. Im Schlepptau waren natürlich bekannte Gesichter wie Gigi Hadid und ihre kleine Schwester Bella, Kendall Jenner sowie Adriana Lima. Doch drei Models haben dank ihres besonderen Aussehens jedem die Show gestohlen:

#1: Precious Lee ist das erste schwarze Übergrößenmodel, das für die Vogue und die Sports Illustrated abgelichtet wurde. Auf der New York Fashion Week 2017 lief sie für Christian Siriano, zusammen mit anderen Models die nicht gerade dem typischen Schönheitsideal entsprechen. Kurze Haare und Größe 44 ist nämlich nicht das, was man in der Regel auf einen der wichtigsten Laufstege der Welt sieht. Sie präsentiert somit nicht nur, Mode von Designern, sondern setzt damit auch ein Statement: Es gibt viele Arten von Schönheit und man sollte jede einzelne wertschätzen.

#2: Auch Duckie Thot glänzte mit ihrem unverwechselbaren Aussehen: Das sudanesisch-australische Model wird sogar auf Grund ihres nahezu perfekten Aussehens oft als Barbie bezeichnet. Bekannt wurde Duckie durch ihre Teilnahme an „Australia’s Next Topmodel“. Ihre makellose Haut und ihr ebenmäßiger Teint erinnern sehr an Christie, die Freundin der blonden Barbie – was auch viele Instagram-Nutzer unter ihren Bildern kundgeben.

#3: Für viele Kontroversen sorgte das somali-amerikanische Model Halima Aden bereits auf der New York Fashion Week zu Beginn des Jahres, als sie für Kanye West und seine Yeezy-Kollektion lief. Ihr besonderes Merkmal sticht sofort ins Auge: So trägt sie auf Grund ihrer Religion auf und neben den Laufsteg einen Hijab. Sie zeigt wenig Haut und möchte jungen muslimischen Frauen zeigen, dass in der Modewelt auch Platz für sie ist. Auch ihre Lebensgeschichte zeigt sich als einzigartig, denn sie ist in einem Flüchtlingscamp in Kenia geboren, mit sechs Jahren zog sie in die USA und hatte es anfangs alles andere als leicht. Durch eine Miss-Wahl wurde Kanye West auf Halima aufmerksam.

View this post on Instagram

@allure ❤️

A post shared by Halima (@halima) on

 

Eines haben die drei Damen gemeinsam: Sie stehen für eine neue gewonnene Diversität in der Modewelt. Sie brechen mit ihrer Individualität viele Stereotypen, sind Vorbilder und tragen so auch einen Teil auf dem Weg zu einer toleranten, multikulturellen Gesellschaft bei.