Die Idee für die nigerianische Zeichentrickserie Bino und Fino entstand 2007 als Adamu Wazirir erkannte, dass es einen Engpass an pädagogischen Zeichentrickshows mit afrikanischen Inhalten für Kinder aus der afrikanischen Diaspora gibt.

 

Bisherige Serien wurden einfach aus anderen Ländern importiert. Sie hatten weder Bezüge zu Afrika, noch vermittelte sie ein realistisches Bild über die afrikanische Kultur und dessen Geschichte.

Auch in Deutschland haben Kinder aus der afrikanischen Diaspora derzeit keine große Auswahl, wenn es darum geht Filme zu schauen, in denen sie sich selbst, oder ihre Kultur visuell repräsentiert sehen. Um diese Lücke vorerst zu füllen, hat es sich der Kölner Verein Art of Buna e.V. zur Aufgabe gemacht, zunächst drei Folgen der Serie ins Deutsche zu synchronisieren und die Filme im Rahmen von diversen Kinder-Filmvorführungen zu zeigen.

 

Die Cartoon-Serie selbst wird von EVCL in einem Animationsstudio in Abuja, Nigeria produziert. Seit kurzem jedoch, wird nun in Kooperation mit Alina Mashi PR, neben einer holländischen, französischen und portugiesischen Synchronisation, auch eine deutschsprachige Version umgesetzt. Die Aufnahmen finden im Kölner Blühmeer Tonstudio von Felix Sittler statt.

 

 

Im Allgemeinen handelt die Show von einem Bruder und einer Schwester, die in einer modernen Stadt in Afrika leben. In jeder Episode entdecken und lernen die Geschwister Bino und Fino mit Hilfe ihrer Freundin Zeena, dem magischen Schmetterling und ihrer Familie, etwas über Afrika und die Welt.

So möchte die Serie auf einer unterhaltsamen und lustigen Art und Weise positive und didaktische Inhalte über den afrikanischen Kontinent und dessen Vielfalt vermitteln.

Außerdem, lernen die kleinen Zuschauer etwas über Geografie, Wissenschaft, Umwelt und soziale Kompetenzen.

 

Hier ein kleiner Einblick: