Nur eine gute Stunde Autofahrt von Nairobi liegt der Naivashasee: der höchstgelegene See des Ostafrikanischen Grabens. Er gehört zu den Gewässern des Rift Valley. Im Norden wird er vom Vulkan Mount Eburru und im Süden vom Olkaria-Vulkankomplex und dem Vulkan Mount Longonot eingegrenzt, im Westen vom Grabenrand des Mau-Escarpments und im Osten vom Kinangop-Plateau und dem Aberdare-Vulkankomplex. Der See liegt auf 1880m Höhe, ist 135km² groß und ist neben dem Baringo-See der einzige Süßwassersee im Ostafrikanischen Grabenbruch.

Seinen Massai-Namen „wildes Wasser” („nai’posha”) hat der Naivasha-See aufgrund der heftigen Stürme, die sich vor allem am Nachmittag schnell aufbauen können und hohe Wellen schlagen.

Der See ist das Zuhause unzähliger Lebewesen: eine beeindruckende Vogelwelt mit rund 400 verschiedenen Vogelarten – von Pelikanen über Seeadler bis hin zu Flamingos – und zahlreiche Nilpferde sind an und in dem See zu finden. Besonders gut kann man Tiere von der Crescent Island beobachten: eine kleine Insel, auf der unter anderem auch Gazellen, Giraffen, Antilopen, Gnus, Zebras und Felspythons leben. Sie steht unter Naturschutz und ist privat geführt. Auf der Insel läuft man zu Fuß zwischen den wilden Tieren rum und kann sich ihnen auf bis zu zehn Metern nähern. Raubtiere gibt es dort keine, die einzige Gefahr geht von den Nilpferden im See aus, die am frühen Abend den See verlassen und auf die Insel kommen.

By McKay Savage from London, UK (Quiet dusk over Lake Naivasha) [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

By Ray in Manila [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)] via flickr

By Peter Dowley [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)] via flickr

By jennifer wu [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)] via flickr

By Xiaojun Deng [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)] via flickr

By flightlog [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons