Das Limbe Wildlife Centre ist ein Bildungszentrum für Naturschutz und gleichzeitig eine Auffangstation für bedrohte Wildtiere in Limbe, Kamerun. Das Projekt wird seit 1993 vom Ministry of Forestry and Wildlife (Ministerium für Forstwirtschaft und Wildtiere) und der Pandrillus Foundation , einer gemeinnützigen NGO, verwaltet, und ist sowohl in Kamerun als auch in Nigeria registriert.

Ihre Ziele sind die Rettung, Rehabilitierung und Wieder-Freilassung von Wildtieren, die aus dem illegalem Wildtierhandel befreit wurden. Das Zentrum gewährleistet den Tieren eine überdurchschnittlich gute Haltung und tierärztliche Betreuung. Um die gefährdeten Tiere vor dem Aussterben zu bewahren, müssen die Wildtiere beschützt werden. Nachdem sie in dem Zentrum rehabilitiert wurden, werden sie wieder in der Wildnis freigelassen, um sich weiter fortpflanzen zu können. Neben der Arbeit mit den Tieren, betet das Zentrum auch Bildungsprogramme für Kinder und Erwachsene an, um sie über den illegalen Wildtierhandel und Tierschutz aufzuklären.

Zur Zeit betreut das Limbe Wildlife Centre über 250 Tiere, darunter stark gefährdete afrikanische Primaten, darunter beide Unterarten des Westlichen Gorillas, sowie Schimpansen, Drills, Mandrills, Paviane und Meerkatzen. Aber auch andere Tiere wie Reptilien oder Vögel, beispielsweise Graupapageie, sind dort zur Pflege. Die Tiere werden aus den verschiedensten Gründen zu dem Zentrum gebracht, einige wurden beispielsweise illegalerweise als Haustiere gehalten, andere wurden auf lokalen Märkten angeboten, und andere sind Waisen, deren Familien von Wilderern getötet wurden.

Das Limbe Wildlife Centre wird von Spendengeldern finanziert. Eine weitere Aufgabe des Zentrums ist die Aufklärung der lokalen Bevölkerung über das reiche kamerunische Naturerbe und wie es bewahrt werden kann.

Auch Sie können spenden.