Auf dem Festival „Cine Africano de Tarifa“ ( FCAT ) 2018 in Spanien haben Experten aus 10 verschiedenen Ländern über Afrikas beste Filme aller Zeiten abgestimmt.

Diese Filme verdienen laut internationaler Kritik den Titel „best African films of all time“

 

Platz 1: Touki Bouki – Die Reise der Hyäne (1973)

Touki Bouki ist ein senegalesisches Drama vom Regisseur Djibril Diop Mambéty und erschien erstmals 1973 auf dem Cannes Film Festival.

Der Roadtrip Drama handelt von Mory und seine Freundin Anta. Die beiden haben einen großen Traum: Sie wollen Dakar verlassen und nach Paris gehen. Leider sind sie pleite und besorgen sich das Geld auf illegale Weise. Doch kurz vor der Abreise entscheidet sich Mory um, während Anta auf das Schiff steigt. Mory will seine Wurzeln in der Heimat erkunden.

 

 

Platz 2: Yeelen – Das Licht (1987)

Der Film aus Malian vom Regisseur Souleymane Cissé basiert auf eine Legende der ethnischen Gruppe Bambara und erhielt den Jury Prize auf dem Cannes Film Festival 1987.

In dem Fantasy Film reist ein junger Mann mit magischen Kräften zu seinem Onkel, um ihn im Kampf gegen einen Zauberer zu unterstützen.

 

 

Platz 3:  La noire de… – Der schwarze aus Dakar (1966)

Der senegalesisch-französische Film aus dem Jahr 1966 vom Regisseur Ousmane Sembène erzählt die Geschichte der jungen, armen Senegalesin Sioana. Sie arbeitet für eine weiße, französische Familie in Dekar. Der Film basiert auf einen kurzen Bericht über den Suizid eines dunkelhäutigen Mädchens in der französischen Zeitung Nice-Matin.

 

 

Platz 4: Teza – Morgentau (2008)

Haile Gerima gewann 2009 für den Film „Teza“ den Top Award beim “Panafrican Film and Television Festival of Ouagadougou”.

Das Drama handelt vom äthiopischen Mediziner Anberber, der sein Studium in Deutschland beendet und zurück in sein Heimatland reist, um seinen Landsleuten zu helfen. In seiner Abwesenheit hat sich jedoch alles verändert. Das Volk leidet unter der Schreckensherrschaft des brutalen Marxisten-Regime geführt von Haile Mariam Mengistu.

Anberber steht nun vor der großen Frage: Flucht für den Frieden oder Treue gegenüber seinem Land?