Am 13. Oktober 2018 fanden zum 8. Mal die African Youth Education Awards in Hamburg statt. Dort wurden wieder zehn junge Erwachsene mit afrikanischen Wurzeln, die Erstsemester sind oder eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, ausgezeichnet. Mehr als 400 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil – auch der Oberbürgermeister von Hamburg-Mitte Falko Drossmann, die ghanaische Botschafterin Gina Ama Blay und der nigerianische Botschafter Maitama Yusuf Tuggar beehrten die Gewinner mit ihrer Anwesenheit.

Bei den African Youth Education Awards geht es um Bildung: die jungen Afrikaner in Deutschland sollen motiviert werden, hier ein Studium oder eine Ausbildung zu absolvieren. Dabei geht es weniger darum, die zehn “Besten” mit Geldern oder anderen Preisen auszuzeichnen, sondern viel mehr darum die Integration zu fördern und anderen Jugendlichen mit afrikanischen Wurzeln zu zeigen, dass auch sie gute Bildungsmöglichkeiten genießen und einen Job finden können.

Die Gewinner erhalten trotzdem ein Zertifikat und ein Tablett – dieses Geschenk soll aber nicht im Vordergrund stehen. Leiter und Koordinator Desmond John Beddy erklärte uns in einem Interview vor ein paar Monaten, dass sie immer noch im Kontakt mit den ehemaligen Preisträgern stünden. Ziel dabei sei es, auch bei Schwierigkeiten die Preisträger zu unterstützen und mit anderen Leuten zu vernetzen. Dafür seien jedoch noch mehr Spenden und mehr Kapazitäten nötig.

Die Eröffnungsrede hielt Edward Martin von TopAfric e.V.: Er betonte, wie wichig eine Ausbildung für das Selbstbewusstsein junger Menschen sei und rief junge Deutsche mit afrikanischem Hintergrund dazu auf zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und sich dadurch gegenseitig zu motivieren und ihre Ausbildung zu verbessern.

Die glücklichen Gewinner von diesem Jahr sind Sadia Harriet De Kiden, Leah Ofori, Mubarik Wienhold, Chinemerem Abbott, Yasir Salami, Yanneck Sennah Beddy, Grace Jacob, Maher Tenin Doumbouya, Jasmin Schimankowitz und Oheneba Holst.

Zusätzlich gab es in diesem Jahr auch den Rhensius-Krohn Preis, welcher 500€ für engagierte Eltern beinhaltete.