Die Dakar Fashion Week fand dieses Jahr in der 16. Edition vom 20.-24. Juni statt. Dort präsentierten zahlreiche Designer aus dem Senegal, Südafrika und Mali ihre neuesten Kollektionen, wobei dieses Jahr insbesondere die südafrikanischen Designer mit ihrer Kreativität überzeugen konnten.

 

George Maleu, der für das Label Quiteria und George arbeitet, gab als interner Experte zu verstehen, dass die afrikanische Mode überzeugen konnte. Außerdem erklärte er, dass die Welt sich in voller Blüte befindet und die Mode das nutzen muss.

Unter dem Label “My Africa” hat Adame Ndjaye, die Gründerin der Fashion Week, das Modeereignis als Event auf welchem sich die besten Modetalente Afrikas präsentiert haben beschrieben. Woher kommt jedoch ihre Motivation sich für Mode einzusetzen?

 

Sie betonte mehrfach, dass ihre Motivation daher komme, dass die Repräsentation afrikanischer Mode in der globalisierten Welt nicht stark genug ausgeprägt ist. Durch ihr Engagement versuchte sie demnach ihren Enthusiasmus und ihre Freude mit der gesamten Welt zu teilen und Leute für die noch unbekannte afrikanische Mode zu begeistern.

 

Diese Euphorie wurde auch auf die Models übertragen. So gab das senegalesische Model Jamila Nguizi Diaoune an, dass sie sich mit ihrer Teilnahme an einem so großen Event einen Herzenswunsch erfüllen konnte. Ihren Einstieg betrachtet sie demnach als Eintrittskarte in die Modewelt, die sich momentan auch in Afrika präsentiert. Jedoch gab sie auch an, dass die Bezahlung afrikanischer Models schlechter sei als jene der europäischen, denn dieseModels erhalten für den gleichen Job weniger Geld.