Dominic Egli ist Schweizer Jazzmusiker und schwärmt für Afrika. Afrika, den zweitgrößte Erdteil mit über 50 Ländern und über 1 Milliarde Menschen. Er möchte aufräumen mit all den Klischees, die Afrika umgeben.

Afrika ist so viel mehr als seine hartnäckigen Klischees, die sich irgendwo zwischen Safari, Hungersnot und Wüstenidylle bewegen. Bei Eglis Texten steht eine ehrliche Faszination und der Kampf gegen eben diese weit verbreiteten Klischees und Irrtümer über Afrika im Vordergrund. So lässt er zum Beispiel in seinem Stück «I Am an African» die Südafrikanerin Puno Selesho eines ihrer Gedicht vortragen, in dem ein Irrtum nach dem andern mit kraftvoll zu Nichte gemacht wird. Seine musikalische Inspiration stammt unter anderem von der Mbira-Musik des Shona-Volks in Zimbabwe, den Agbadza-Stil der aus Ghana und Togo stammenden Ewe oder den Ashanti-Meistertrommler Ekow aus Ghana.

Eglis aktuelles Album trägt den Namen “More Fufu!”. Hauptsächlich gibt er Konzerte in der Schweiz, in Deutschland kann man ihn an folgenden Events live erleben:

  • 21.04.17 / 20:00 Uhr / Freiberg / Freiberger Jazztage
  • 18.05.17 / 20:00 Uhr / Frankfurt a.M. / Romantikfabrik
  • 26.11.17 / tbh / Thüringen / Jazzmeile Thüringen
  • 27.11.17 / tbh / Weimar / C. Keller

 

Passend zum Thema Fufu, hier noch das Rezept für das Ghanaische Gericht (für 8 Personen):

  • 400 Gramm Rindfleisch
  • 100 Gramm Okra
  • Zwiebel
  • 250 Gramm Yamswurzel (als Flocken)
  • 230 Gramm Cassava (als Pulver)
  • 2,5 Liter Wasser
  • Tomaten
  • Dose Makrele (in Tomatensoße mit Chili; 255 Gramm)
  • Salz (etwas)
  • 15 Gramm Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Öl (etwas)

Rindfleisch in kleine Würfel schneiden, die Okra waschen und halbieren. Die Zwiebel in Streifen schneiden. Yamsflocken und Cassavapulver in einen Topf geben und vermischen. Danach ca. 400 Milliliter Wasser hinzugeben und mit einem Löffel kräftig durchmischen. Unter Rühren nach und nach mehr Wasser hinzugeben (etwa 1 Liter), bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Dann die Masse auf dem Herd bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten erwärmen. Das Fleisch in Öl anbraten, die Zwiebel hinzugeben und beides kurz anschwitzen lassen. Danach 0,5 Liter Wasser hinzugeben, nach 10 Minuten die Okra und zwei ganze Tomaten hinzugeben. Mit Salz kräftig würzen. Insgesamt alles ca. 1,5 Stunden köcheln lassen. Die Masse vom Herd nehmen  immer wieder kräftig durchrühren. Sie hat die richtige Konsistenz, wenn sie klebrig ist und Fäden zieht. Falls die Konsistenz nicht stimmt, etwas zusätzliches Cassavapulver mit 100 Milliliter Wasser mischen und dazugeben. Die Fufu-Masse nach ca. 20 Minuten vom Herd nehmen und in eine Schüssel füllen. Mit angefeuchteten Händen zu Brotlaiben verkneten. 2 gehäufte Teelöffel frisch gemahlenen Pfeffer und die Dose Makrelen in Tomatensoße in die Rindfleischbrühe geben und weiter köcheln lassen. Nach etwa fünfzig Minuten vom Herd nehmen und zusammen mit dem Fufu auf tiefen Tellern anrichten.