Der Film “A Hotel Called Memory” von der nigerianischen Filmemacherin Akin Omotoso und Produzent Ego Boyo ist was ganz besonderes, denn er enthält keine Dialoge: Ohne Sprache, nur mit Gestik, Mimik, Bewegungen und Ausdrücken erzählen die Schauspieler die Geschichte.

Der Film handelt von Lola, einer jungen Frau, die sich vor kurzem von ihrem Ehemann in Lagos trennte und sich schließlich auf eine Selbstfindungsreise nach Sansibar und Kapstadt macht, in der Hoffnung, die Vergangenheit zu vergessen und mit ihrem Leben fortzufahren.

Der Film lässt viel Spielraum für indivuelle Interpretationen. Für die einen mag der Film verwirrend sein, für die anderen ein Meisterwerk an Kreativität und Tiefgründigkeit. Mit A Hotel Called Memory bricht Akin Omotoso alle Klischees der nigerianischen Filmindustrie. Er ermöglicht dem Publikum, den Film so zu verstehen, wie es möchte, ohne dass es ein wahr oder falsch gibt.

Bei den diesjährigen Africa Movie Academy Awards letzten Monat in Kigali, Ruanda, gewann der Film den Award für den besten Soundtrack, den Award für den besten Sound und Award für die beste Bearbeitung!