Ob Existenzsicherung der Eltern oder Ausbildungskosten der Kinder – viele Migranten überweisen nicht unerhebliche Geldbeträge, um die Existenz der Familien in der Heimat zu sichern. Daher ist es wichtig, auf Geldüberweisungsdienste zurückzugreifen, die den Geldtransfer von privat zu privat sicher und problemlos regeln. Dass diese Transferdienste dabei auch indirekt einen Beitrag zur Entwicklungshilfe leisten, dürfte den meisten von uns nicht bewusst sein. Denn das Geldvermögen, das u.a. nach Indien oder Afrika fliesst, ist ca. 3-mal so hoch wie die staatliche Entwicklungshilfe der entsprechenden Länder. Ein weiterer Vorteil des privaten Geldtransfers: Das Geld kommt direkt bei den Hilfsbedürftigen an und wird nicht – was bei staatlichen Subventionen oft üblich ist – durch hohe Verwaltungskosten dezimiert.

 

Daher ist es nicht verwunderlich, dass die transferierten Gelder für einige Länder zu den wichtigsten Kapitalerträgen gehören und die Wirtschaftsleistung deutlich steigern. Im Jahre 2016 wurden über 400 Milliarden US-Dollar an Entwicklungsländer via Geldtransferdiensten überwiesen, davon dürften in Deutschland lebende Migranten  mit einem Betrag von rund 17 Milliarden Euro beteiligt gewesen sein, Tendenz: steigend.

 

Wirtschaftswissenschaftler erkennen mittlerweile den Wert der Transferdienste und betrachten diese – wenn nicht als Alternative – dann zumindest als sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Entwicklungshilfe und Subvention von Krisenländern. Auch Sie kritisieren die teils hohen Verwaltungskosten der staatliche Subventionen und erachten die privaten Hilfsgelder als vorteilhaft. Es gibt also viele Gründe, warum sich Geldüberweisungsdienste – wie z. Bsp. MoneyGram – auch in Zukunft großer Beliebtheit erfreuen dürften.