Alafia bedeutet in der Sprache Yoruba „Frieden“. Das größte Afrikafestival im Norden Deutschlands ist deshalb seit fünfzehn Jahren mehr als ein großer Markt mit Verkaufsständen und Live-Acts. Hier kann die einzigartige Atmosphäre, die vom Afrikanischen Kontinent ausgeht, förmlich gespürt werden. In diesem Jahr findet das Hamburger Alafia Festival am letzten Augustwochenende vom 25.08.-27.08. statt.

Größer

Um den Händlern und der jährlich wachsenden Besucherzahl gerecht zu werden, wird das Festival wie im vergangenen Jahr weiterhin auf der gegenüberliegenden Seite des Altonaer Bahnhofs in der Großen Bergstraße und am Bruno-Tesch-Platz stattfinden. Somit steht ihnen noch mehr Platz durch die größere und offenere Location zur Verfügung. Das kostenfreie Festival bietet den Besuchern an drei Tagen mehr als 30 Musiker und über 50 Stände auf einem traditionellen und weitläufigen afrikanischen Markt, der jährlich mehr als 50.000 Besucher anzieht.

Lauter

Musikalisch geht die Reise an den drei Festivalabenden quer über den afrikanischen Kontinent. Den Anfang auf der großen Hauptbühne macht am Freitagabend (25.08.) ab 18.00 Uhr der Sänger & Songwriter, Produzent, Schauspieler Marshall Titus. Er ist ein Multi-Talent, dessen Musik, Attitude und Stil die Soul-Musik neu definiert. Die tiefe Leidenschaft macht sein Timbre genauso unverkennbar, wie seine raue Stimme, durch die bei seiner Musik sowohl Triumphe als auch Verluste, direkt aus dem Leben gegriffen, gehört werden können. Um 20.00 Uhr sorgt Roughhouse, ein alter Bekannter beim Alafia Festival, für die Reggae Vibes. Vor Jahren spielte er mit seiner Reggae-Hardrock-Crossover-Band “Rhaatid” schon auf der Alafia Open-Air-Bühne. Jetzt hat er sich komplett dem Reggae verschrieben und promotet seine erste EP “Take a look”.

Am Festivalsamstag geht es um 16.00 Uhr weiter mit traditionellen Klängen von Yakawumbu. Zuschauen allein ist bei den Live-Auftritten der Gruppe nicht genug, denn Bandleaderin Angelina Akpovo ist dafür bekannt, ihr Publikum tänzerisch mit einzubeziehen.

Zur Aftershow-Party laden die Veranstalter zu einer “soiree africaine” in das Hamburger La Rosa, Wandalenweg 4 zum Tanzen mit DJ Jules et autres. Stargast ist die Sängerin Zeynab Abib aus Benin, die zuvor auf dem Open-Air-Festival zu bewundern ist.

Den Festivalsonntag beschließt zunächst um 16.00 Uhr Lerato Sebele-Shadare aus Südafrika. Den Grundstein für ihre international erfolgreiche Karriere legte sie als Sopranistin in dem bekannten südafrikanichen Chor ‘Joyful Celebration’. Musical-Kenner dürften sie als Rafiki, der Hauptrolle im Musical ‘Der König der Löwen” in Erinnerung haben. Um 18.00Uhr zeigt ein echter Hamburger Jung soliden, urbanen Post-Pop mit Singer-Songwriter Elementen und dem gewissen Quäntchen Afro- Punk. Der Deutsch-Ghanaische Singer-Songwriter Benji Asare  macht Musik aus dem, was ihn bewegt. Intelligente, kritische und emotionale Texte verpackt er in kraftvolle und durchdachte Songs, die sofort ins Ohr gehen und so für einen perfekten Festivalabschluss sorgen werden.

Bunter

An allen drei Tagen können an den Marktständen tagsüber afrikanische und karibische Gerichte und Getränke, Kunsthandwerk, Möbel, authentische Musikinstrumente, Mode und vieles mehr erworben werden. Außerdem gibt es erstmals ein Kaffeezelt, indem äthiopische Kaffeezeremonien erlebt werden können und auch das alte äthiopische Schachspiel “Sentero” gespielt werden kann. In diesem Zelt werden weiterhin kleinere Programmaspekte und zeitweise ein Kinderprogramm stattfinden.

Erlebt die vitale afrikanische Kulturszene in Hamburg und lasst Euch inspirieren von der Lebensfreude und der pulsierenden Kraft der Künstler! Hier könnt ihr noch einmal auf das letztjährige Festival zurückblicken!

 

Öffnungszeiten des Festivals:

Freitag, 25.08. 2017, 15.00 – 23.00 Uhr
Samstag, 26.08. 2017, 11.00 – 23.00 Uhr
Sonntag, 27.08. 2017, 12.00 – 19.00 Uhr

Das Bühnenprogramm endet täglich um 22.00 Uhr.

 

Alle Infos & Programmhighlights findet Ihr auf www.alafia.de