Anfang des Jahres reiste der Münchner Fotograf Thomas Kalak die Stadt Kilifi an der Westküste von Kenia. Er besuchte dort die Kilifi Vonwald School um Fotos von den Menschen dort machen. Er schoss insgesamt um die 600 Portraits von Schulkindern, Müttern und anderen Menschen.

Seine Reise fand im Rahmen des das Projektes “Harambee” statt. Am 1. April 2008 kaufte Gabriela Vonwald am Rande des Ortes Kilifi ein Grundstück und begann – anfangs ausschließlich mit eigenem Geld und der Unterstützung ihrer Familie und Freunde – mit dem Bau einer Schule. Ihre Mission ist es, Kindern aus ärmsten Verhältnissen den Besuch der Schule zu ermöglichen und Familien aus menschenunwürdigen Wohnverhältnissen zu übersiedeln. Derzeit besuchen mehr als 650 Schüler diese Schule. Es sind 20 Klassenräume entstanden, zwei Bäder, eine Küche mit Speisesaal und eine Bibliothek.

Die Kinder erhalten zwei Mahlzeiten am Tag und alle notwendigen Bücher und Schulutensilien. Die Kinder haben auch die Möglichkeit Musik zu hören, Theater zu spielen und bald werden auch Computer zur Verfügung stehen. Alle laufenden Kosten werden dadurch finanziert, dass jedes Kind einen Paten oder eine Patin in Europa hat, die den Schulbesuch ermöglicht.

Frau Vonwald hat kein großes Team, dass ihr beispielsweise bei der Homepage, der Buchhaltung oder sonstigem Bürokram unter die Arme greift. Sie selbst erledigt die meisten Aufgaben, hält täglich Kontakt mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort und lernt jedes Kind und jede Familie persönlich kennen. So nimmt keine Verwaltung oder zusätzliches Personal in Europa Geld weg, was das Hilfsprojekt gut gebrauchen kann. Frau Vonwald hat das Projekt nicht gestartet um Geld zu verdienen, sondern um zu helfen.

Sie hat sich das Ziel gesetzt, den Kindern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Sie will, dass ihre Schulabgänger unter den beiden besten Secondary Schulen des ganzen Landes auswählen können, obwohl sie wenig Geld haben. Sie will, dass sie später ein Stipendium an der Uni erhalten, damit sie dann als ausgebildete Erwachsene ihrem Land helfen können. Gleichzeitig unterstützt Harambee auch die Familien: sie bauen Häuser, reparieren Dächer und sorgen dafür, dass die Kinder in richtigen Betten schlafen.

Harambee ist ein Wort aus der Landessprache Kenias, dem Suaheli und bedeutet so viel wie “Lasst uns alle zusammen an einem Strick ziehen”.

 

Ermöglichen auch Sie einem Kind die Möglichkeit auf Essen und Bildung! Ihr Geld kommt 100% den Kindern zu Gute und Sie haben sogar ein Mitspracherecht, was mit diesem Geld passieren soll. Viele gute Ideen sind schon durch intensive Gespräche mit Sponsoren und Paten umgesetzt worden. Alle Schritte werden regelmäßig auch auf Harambees Facebookseite dokumentiert.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.harambee.at