Die jamaikanische Regierung spricht von einem “historischen Tag“. Von der Karibikinsel durch die ganze Welt – seit Ende November zählt der Reggae offiziell zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe.

Photo by Clker-Free-Vector-Images via Pixabay

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Reggae ist eine Musikrichtung , die in Jamaika Ende der 1960er entwickelt wurde. Später in Großbritannien verbreitet, eroberte die Musik des Reggae schnell die Welt. Berühmt wurde der Reggae durch den bekannten Sänger, Gitarristen und Songwriter Bob Marley mit seiner Band The Wailers.

Photoby Elliott Brown[CC BY-SA 2.0(https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)] Flickr

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Durch seine Offbeat-Phrasierung, d.h. die Betonung des jeweils zweiten und vierten Taktteils, die aber oft verlangsamt gespielt wird, löst der Reggae auf viele Menschen eine entspannende Wirkung aus. Der französische Wissenschaftler Jérémie Kroubo Dagnini beschreibt den Reggae als eine aus  der Armut und sozialen Ungerechtigkeit Jamaikas entstandenen Musik. Der Vorläufer des Reggae ist Ska, der im Gegensatz zum Reggae ziemlich optimistisch und euphorisch klingt. Da sich die Zeiten aber nicht veränderten, verlor die Musik ihren Optimismus und wurde langsamer.

Photo by raremusicvideo1 [CC BY 2.0(https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)]via Flickr

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Die jamaikanische Kulturministerin Olivia Grange ist sehr “glücklich und bewegt” über die Entscheidung. Jamaika hatte seine Bewerbung um ein Weltkulturerbe damit begründet, Reggae spiele eine Schlüsselrolle im Leben der gesamten jamaikanischen Gesellschaft, insbesondere der Glaubensgemeinschaft der Rastafaris.