„No Amnesty on Genocide“ – so lautet der Titel der neuen Ausstellung im Rahmen der Black Berlin Biennale, die am 31. August offiziell im Kunsthaus KuLe in Berlin-Mitte eröffnet wird. Sie thematisiert den Völkermord durch Deutschland in Namibia Anfang des 20. Jahrhunderts, der als der erste Völkermord der Moderne gilt. Die Ausstellung kann von Anfang September bis zum 31.10.2016 täglich von 15-18 Uhr besucht werden. Beim Opening Day wird es ein gehaltvolles Programm für alle Interessierten geben.

Um 18 Uhr geht es los mit „Zeit und Raum / Der Menschwerdungs-reMIX“, einer Performance von AfroTak TV cyberNomads. Das Ganze ist eine literarische Reise durch die Geschichte Deutschlands mit Fokus auf der afrikanischen Diaspora.
Um 19 Uhr findet die offizielle Vernissage und die Eröffnungsrede statt. Dabei werden folgende Personen anwesend sein: Adetoun Küppers-Adebisi – AFROTAK TV cyberNomads, Marie-José Ourtilane – Künstlerische Leitung des Project Space Festival, Elisabeth Kaneza – UN-Fellow beim Hochkommissariat für Menschenrechte der UN zuständig für Deutschland, MdB Dr. Karamba Diaby, Thomas Krüger – Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung.
Ab 20 Uhr beginnt die Finnissage Party mit Musik von Dangerous Drums.

AfroTak TV cyberNomads ist eine Initiative der Medien- und Kulturaktivisten Adetoun and Michael Küppers-Adebisi, die seit 2001 besteht und bietet ein diasporisches Afrikanetzwerk, eine Datenbank, einen Medien Kanal sowie ein Bildungs- und Kulturarchiv. Durch die Organísation von Konferenzen, Ausstellungen und ähnlichem wollen sie ein Umdenken im Bereich der Themen Kolonialismus, Neokolonialismus, Imperialismus und Abfallwirtschaft erreichen. Ihr Engagement wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Alle Infos:

„No Amnesty on Genocide“
31.08.16- 31.10.16 im Kunsthaus KuLe in Berlin
Auguststraße 10, 10117 Berlin

täglich von 15-18 Uhr