Die Organisation Kenyans United lud erstmals zum gemeinsamen Solidatitätsbeten am 05.08. in Deutschland ein. In den sechs Städten Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, München und Würzburg sollte zur anstehenden Parlamentswahl am 08.08. in Kenia gemeinsam gebetet werden. Ein Zeichen der Solidarität gegenüber der kenianische Bevölkerung.

Bei der Versammlung wurde für friedliche, faire und transparente Wahlvorgänge und -ergebnisse gebetet werden. In den letzten Jahren kam es vermehrt zu öffentlichen Ausschreitungen und politischen Protesten in Kenia. Grund hierfür sind die im Dezember 2007 vorangegangenen strittigen und wohl fingierten Präsidentschaftswahlen, die für schwere Unruhen sorgten. Hierbei starben 1.200 Menschen, rund 600.000 flohen aus ihrer Heimat.

Auch dieses Jahr herrschte Angst vor möglichen Ausschreitungen als Reaktion auf die Parlamentswahlergebnisse. Gemeinschaftlich sollte bei diesem Zusammentreffen an alle gedacht werden, die sich in potenzieller Gefahr befinden und für sie gebetet werden. Die Zusammenkunft wurde geleitet von Pastoren kenianischer Kirchen in Deutschland.