Comics für ein positiveres Bild über Afrika – das ist das Ziel der Ausstellung „Ink & Pixels“ in Bremen. Ab dem 06. September werden in der Zentralbibliothek verschiedenste Comics aus Kenia zu sehen sein.

Comics aus Amerika und Europa kennt fast jeder. Jetzt soll auch Newcomern aus Afrika ein Raum zur Präsentation ihrer Werke gegeben werden. Organisiert und durchgeführt wird das Projekt vom Bremer Verein Kulturnetz, dem Goethe-Institut Kenia, der Stadtbibliothek Bremen und dem panafrikanischen Verein. Die Eröffnung findet am 06. September um 18 Uhr im Altbauring in der Zentralbibliothek statt (Am Wall 201, früheres Polizeihaus). Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung soll dabei helfen, ein anderes Bild von Afrika zu erhalten. Schließlich bietet der Kontinent weit mehr als Krisen, Krankheit und Krieg. Besucher haben die Chance, in die „wilde und wundersame Geschichte des kenianischen Comics“ einzutauchen, so Projektleiter Gregor Straube von Kulturnetz. Er selbst und auch der kenianische Comic-Zeichner Paul Maddo Kelemba werden bei der Eröffnung dabei sein.

Die Ausstellung kann bis zum 08. Oktober besichtigt werden. Zusätzlich wird es einen Zeichen-Workshop für Jugendliche mit Paul Maddo Kelemba geben. Der Künstler steht weiterhin für eine öffentliche Führung zur Verfügung. Diese findet am 10. September um 14 Uhr statt und bietet neben einem historischen Rückblick auch Einblicke in das aktuelle Comic-Geschehen in Kenia.