Bundeskanzlerin Angela Merkel ist gestern im Senegal angekommen und wurde dort von Präsident Macky Sall auf dem Flughafen der Hauptstadt Dakar begrüßt. Die anwesende Militärkapelle spielte beide Nationalhymnen und wie es scheint, sehr skurril, sogar deutsche Schlager.

 

 

Auf dem Weg zum Präsidentenpalast führte Sall Merkel durch das aufstrebende Viertel Diamniado. Damit will der Staatspräsident wohl sein ehrgeiziges Reform- und Investitionsprogramm bewerben, das ausländische Investoren anlocken soll.

 

Später am Tag setzten sich die beiden Regierungschefs zusammen und diskutierten die jetzige Situation in Flüchtlingspolitik und Wirtschaft, aber auch Zukunftspläne spielten eine große Rolle. So versprach Merkel Westafrika wirtschaftliche Unterstützung und forderte deutsche Unternehmen auf, mehr Vertrauen in Afrika zu haben. Im Gegenzug nannte es Sall „eine Frage der Würde Afrikas“, Schlepper und Schleuser den Gar auszumachen.

 

Kanzlerin #Merkel nach ihrem Gespräch mit Senegals Präsident @Macky_Sall in Dakar: Der Senegal ist ein offenes Land, das sich zum Multilateralismus bekennt und Verantwortung übernimmt. Dass sich junge Menschen auf den Weg von Afrika nach Europa machen, habe leider auch mit falschen Vorstellungen zu tun. Umso wichtiger sei es, dass die Menschen von staatlicher Seite richtigen Informationen erhielten. — Chancellor #Merkel after her talks with Senegal's President @Macky_Sall in Dakar: "Senegal is an open country that is committed to multilateralism and accepts responsibility. Unfortunately, the fact that young people are on their way from Africa to Europe has something to do with misconceptions. This makes it all the more important that people receive the right information from the state.

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Heute wird Merkel weiter nach Ghana reisen, wo Sie Nana Addo Dankwa Akufo-Addo, den Präsidenten Ghanas treffen wird.