Die Kölner Migranteneinrichtung Integrationshaus e.V. wurde mit dem Ziel gegründet, den Weg für möglichst Viele an möglichst Vielem zu bereiten.

„Wir arbeiten nach dem Empowerment- Konzept und engagieren uns für eine faire und rassismusfreie Gesellschaft. Wir glauben an den Dialog und den gegenseitigen Austausch und sehen in jeder Einzelnen, in jedem Einzelnen das Individuum.“, erklärt Geschäftsführerin Elizaveta Khan.


Copyright: Integrationshaus e.V.

Insgesamt engagieren sich über 50 Ehrenamtliche in den Bereichen der Bildungsarbeit für Erwachsene sowie im Kinder- und Jungendbereich. Täglich finden in der Einrichtung elf Integrationskurse und ein freies Kursangebot statt. Zusätzlich bietet der engagierte Verein auch zahlreiche Beratungsangebote, die täglich stattfinden.

 

Beeindruckende Projekte für ein gutes Miteinander

Grundsätzlich ist das Integrationshaus für alle, denn es sei wichtig, dass die einzelnen Kulturen in Kontakt treten und sich gegenseitig kennenlernen. Als Außenstehender kann man ganz einfach den Verein bei einem der zahlreichen Projekten und Angeboten unterstützen, oder sogar ein neues ins Leben rufen. Solange die inhaltlichen Gebiete des Vereins, nämlich Demokratie, Engagement, Teilhabe, Antirassismusarbeit vertreten werden, ist vieles möglich. Besonders stolz ist der Verein auf „Sei dabei! Für Dich – Für Mich – Für Alle!“. Das Kooperationsprojekt mit der Stiftung KalkGestalten wurde 2013 mit dem bundesweiten 1. Preis der Herbert-Quandt-Stiftung und der Initiative Bürgerstiftungen im Rahmen des 4. Ideenwettbewerbes “Brücken bauen zwischen den Kulturen” ausgezeichnet. Weiterhin bekam das Projekt 2014 eine Auszeichnung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.

Auch andere Projekte, wie „Mach mit! Engagement lernen und leben!“, oder dem In-Haus-Radio, sind dem Verein auch wichtig (für mehr Informationen klicken).

Darüberhinaus ist das Integrationshaus an verschiedenen Aktionen im Stadtteil beteiligt und hat beispielsweise Stände auf Weihnachtsmärkten, oder bei Stadtteil- und Nachbarschaftsfesten. „Daneben organisieren wir Workshops zu unterschiedlichen Themen, oder bieten unserer Räume für Workshops an.“, wird erklärt. Es kann also immer etwas Neues hinzukommen.

 

Der Beitrag zu einer besseren deutsch-afrikanischen Verständigung

Auch wenn der Integrationshaus Verein nicht ausschließlich für Migranten aus Afrika ist, so ist die Einrichtung immer für alle offen.

“Viele unserer Mitarbeitenden und Engagierten sind sich ihrer privilegierten „weißen“ Rolle bewusst. Wir versuchen, Zusammenhänge und Machthierarchien aufzudecken und setzen uns täglich gegen Rassismus ein – und dafür, dass es nicht „die Kultur“ gibt, und dass Afrika kein Land, sondern ein Kontinent ist!“, betont Geschäftsführerin Elizaveta Khan.

In Zukunft möchte sich der Verein verstärkt mit Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen – „für Menschen und Themen, über die Öffentlichkeit gemacht wird“. Wer den Verein unterstützen möchte, oder einfach mehr darüber erfahren möchte, findet hier auf der Website alle nötigen Informationen.