Gegen das stereotypisierte Bild von Afrika und als Ort des internationalen und kulturellen Austausches wurde das Operndorf 2009 in Burkina Faso gegründet. Ideengeber war der Theaterregisseur Christoph Schlingensief. Nach dessen Tod übernahm seine Frau Aino Laberenz die Geschäftsführung.   Die drei Hauptziele des Dorfes sind Bildung, Gesundheit und Kultur. Durch den Bau einer Schule und einer Krankenstation wurden die ersten Ziele bereits ein Stück weit erreicht.   Kunst soll hier mitten im Leben ansiedeln. Durch die Menschen, die im Dorf leben, entwickelt es sich ständig weiter. Das Kulturprogramm umfasst Theateraufführungen, Workshops und Konzerte. Es richtet sich an Leute, die das Dorf besuchen. Fotografen und Filmemacher kommen extra, um Workshops anzubieten oder über das Leben im Dorf zu berichten. Teilweise werden die Projekte in anderen Ländern veröffentlicht: In Filmen oder Präsentationen, wie beispielsweise auf der 54. internationalen Kunstausstellung in Venedig.   Jetzt wurde das Dorf mit dem Karlheinz-Böhm-Preis 2018 ausgezeichnet. Dieser verspricht durch die Stiftung Menschen für Menschen Unterstützung bei der Ausarbeitung eines neuen Projektplans für die landwirtschaftliche Entwicklung.   Wenn ihr mehr über das Operndorf erfahren wollt, klickt HIER