Save The Rhino ist eine Tierschutzorganisation, die dafür kämpft, die fünf in der Wildnis lebenden Nashornarten vor Wilderern zu schützen. Ihr Ziel ist es, die Wilderei so einzudämmen, dass die Nashörner in Afrika und Asien in zwanzig Jahren nicht mehr bedroht sind und vor allem nicht aussterben. Drei der fünf Nashornarten sind heute vorm Aussterben bedroht: die Schwarzen, die Sumatra und die Javaner Nashörner. Von zwei von ihnen existieren nur noch weniger als 80 Tiere in freier Wildbahn.

Save The Rhino unterstützt verschiedene Programme in zwölf Ländern: die schützen die Tiere, sie reduzieren den illegalen Handel ihrer Hörner, sie beziehen die lokalen Communities mit ein und vernetzen Experten.

Schutz der Tiere

In den letzten zehn Jahren haben über 1000 Ranger weltweit ihr Leben verloren. Save the Rhino stattet die lokalen Ranger mit notwendiger Ausrüstung aus, damit sie ihrer Arbeit so gut wie geht nachgehen können: Schuhe, Rucksäcke oder sogar Unterkünfte gehören zu der Ausstattung. Auch Tracking- und Detection-Hunde sind eine wertvolle Ergänzung für die Ranger. Sie werden dazu eingesetzt, illegal geschmuggelte Tierprodukte zu entdecken und Wilderer aufzuspüren.

Verringerung des illegalen Hornhandels

Um die Wilderei zu stoppen, muss besonders die hohe Nachfrage nach Nashorn-Hörnern in Vietnam und China zurückgehen. Um dieses Problem anzugehen, finanziert die Organisation innovative Social-Marketing-Projekte, um zu verhindern, dass Verbraucher das Horn überhaupt kaufen möchten.

Zusammenarbeit mit den Communities

Die Unterstützung der örtlichen Gemeinschaften ist essentiell, wenn es um den Schutz der Nashörner geht. Ländliche Dörfer an Nationalparkgrenzen sind genau die Gegenden, aus denen die Wilderer versuchen, Menschen zu rekrutieren, die ihnen helfen. Deshalb finanzieren wir Bildungsprogramme für lokalen Communities um das Bewusstsein für Tier- und Naturschutz zu stärken.

Kontakt zu Experten

Save the Rhino will auch den Austausch von Informationen und Fachwissen zwischen Spezialisten für Nashornschutz, staatlen Behörden und NGOs fördern. Im Vordergrund steht dabei die Arbeit mit der African Rhino Specialist Group, einem Gremium aus Wissenschafts- und Politikexperten, das CITES und Regierungen auf der ganzen Welt darin berät, wie man Nashörner am besten schützt.