Zug fahren ist öde und lässt sich nur mit Wifi aushalten? In der Bahn sitzt man für eine viel zu lange Zeit eingezwängt auf unbequemen Sitzen? Ein Zug-Abenteuer passiert höchstens in Filmen und Büchern? Das sieht der Veranstalter Shongololo-Express anders und stellt den African Explorer zur Verfügung, mit dem Reisende Afrika im Zug erfahren können. 

Quer durchs Land

Die Sonne brennt heiß auf den Sand nieder, durch den sich die Bahngleise bis zum Atlantik winden. Der African Explorer zuckelt die rund 3000 Kilometer von Namibia nach Südafrika mit dem Ziel, die Hauptstadt Pretoria zu erreichen. Zwei Zwischenziele sollen dabei eingelegt werden: der kleine Ort Lüderitz und die Küstenstadt Swakopmund. Die zwei Wochen Reise fühlen sich dabei an wie ein entspannter Urlaub, denn die modernisierten und renovierten Abteile des African Explorer bieten Komfort und machen auch für das Auge was her. Spaziert man die 350 Meter des Zuges von Anfang bis Ende durch, passiert man unterschiedliche Jahrzehnte; die Restaurants aus den 1950er Jahren, die Bar mit offener Beobachtungsplattform aus den frühen 30er und Waggons, die den verschiedenen Stilen der 50er-, 60er- und 70er-Jahre nachempfunden wurden.

Giraffe by David Clode via Unsplash

Giraffe by David Clode via Unsplash

Sollte die luxuriöse Innenausstattung mit nostalgischem Flair einen nicht länger in Erstaunen versetzen können, so vermag die afrikanische Landschaft, die an den Fenstern vorbeizieht, erneut Entzücken auslösen.

Die alte Diesellok zieht nämlich 18 Waggons durch Steppen und Wüsten, vorbei an großen privaten Farmen und frequentierten Straßen. Doch nicht nur die abwechslungsreiche Landschaft erschließt sich dem Reisenden, er oder sie kommt auch der afrikanischen Tierwelt so nahe wie nie und kann auf sich einwirken lassen, wie die Tiere in ihrer natürlichen Fauna leben. Haltet am besten eure Kameras und Smartphones bereit!

Wer sich einmal etwas leisten möchte, findet im Shongololo-Express das Abenteuer seines Lebens.