Eine sensationelle Aktion in unruhigen Zeiten: Die Stadt Monheim schenkt zwei islamischen Verbänden Grundstücke in Wert von rd. 900.000 Euro. Damit möchte Bürgermeister Daniel Zimmermann die Muslime „aus den Hinterhöfen holen“, berichtet die Rheinische Post.

Die türkischstämmige Gemeinde DITIB soll eine Fäche mit ca. 4.150 Quadratmeter im sogenannten Berliner Viertel erhalten, welches einen hohen Migrantenanteil hat. Über 500 Menschen zählt die Gemeinde regelmäßig zum Freitagsgebet.

Auch die marokkanische Gemeinde in Monheim mit über 200 Mitgliedern erhält eine rd. 3.500 Quadratmeter große Baufläche in Wert von 420.000 Euro.

Der 34-jährige Bürgermeister, der zur regionalen Partei „Peto“ angehört, weist darauf hin, dass die Grundstücke nur zweckgebunden verwendet und nicht weiterverkauft werden dürfen (zweckgebundene Überlassung). Ein Minarett dürfe die Höhe von 20 Metern nicht überschreiten.

Das Vorhaben wird von der CDU und SPD stark kritisiert und als „völlig unangemessen“ bezeichnet.

Beide Vereine kündigten an ihre jetzigen Objekte zu verkaufen und Investitionen in Millionenhöhe für den Bau der neuen Moscheen zu tätigen.

 

 

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