Platz 1: My Black Skin: Schwarz. Erfolgreich. Deutsch

In „My Black Skin“ zeigen 25 afro-deutsche Persönlichkeiten mit Stolz das, was unübersehbar ist: ihre dunkle Haut. Doch dieses Buch ist mehr als nur ein Bildband – es ist auch eine Anleitung zum Erfolg. Die Protagonisten aus Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Sport berichten, wie sie es nach oben geschafft haben. Sie sind Vorbilder und zeigen, dass man, unabhängig von Hautfarbe und Herkunft, alles erreichen kann, wenn man nur an sich glaubt. YES I CAN! Die Idee zu „My Black Skin“ stammt von Dayan Kodua, die als Mädchen von Ghana nach Kiel kam. Sie ist die erste schwarze „Miss Schleswig-Holstein“ und ist heute als Schauspielerin erfolgreich. Unterstützt wurde Dayan Kodua von dem Fotografen Thomas Leidig, der die porträtierten Persönlichkeiten kunstvoll in Szene setzt.

Platz 2: Anleitung zum Schwarzsein

‘Schwarzsein ist nicht gleich schwarz sein. Warum schreibt man Schwarz groß und warum bin ich Schwarz und nicht braun?’ Man sieht schon immer so aus und doch kommt vielleicht irgendwann der Punkt, an dem man mehr über seine Hautfarbe nachdenkt. Deshalb ist dieses Buch nicht nur eine Einführung in die deutsche Schwarze Community und deren Geschichte, sondern auch eine praktische Anleitung für junge Schwarze Deutsche, sich ihrer nicht-weißen Hautfarbe politisch bewusst zu werden und sich damit auseinanderzusetzen.Auch weiße Angehörige oder Lehrer Finden hier Anregungen, um Schwarze Kinder und Jugendliche in der Selbstfindungsphase zu begleiten und zu unterstützen.

Platz 3: Die Dinge, die ich denke, während ich höflich lächle

Nach jahrelanger aktivistischer Tätigkeit in der Schwarzen deutschen Community setzt Sharon Dodua Otoo auch auf dem literarischen Feld weiterhin auf Empowerment. In die Trennungsgeschichte einer in Deutschland lebenden Schwarzen britischen Frau fließen ihre Beobachtungen über Alltagsrassismus und Privilegien mit ein.

Platz 4: Wurzelbehandlung, Deutschland, Ghana und ich

Wie ist es so in Afrika? Mit Ende zwanzig reist Esther zum ersten Mal nach Ghana. Im Heimatland ihres Vaters will sie ihre Familie kennenlernen und ihrer Identitätssuche ein Ende bereiten. Doch nicht alles läuft so, wie erhofft. In Tagebucheinträgen und Reiseberichten hält sie ihre Erlebnisse und Eindrücke fest.

Platz 5: Deutsch sein und schwarz dazu: Erinnerungen eines Afro-Deutschen

Sein Vater kam vor dem Ersten Weltkrieg aus Kamerun, damals »deutsches Schutzgebiet«, nach Deutschland und wurde wie andere Kolonialmigranten freundlich aufgenommen. Er heiratete eine Deutsche und gründete eine Familie. Doch schon während der Weimarer Republik fand man, Farbige sollten den Deutschen keine Arbeitsplätze mehr wegnehmen. Bald konnten sie nur noch in den sehr beliebten »Völkerschauen« unterkommen. In der Nazi-Zeit wurden ihnen die deutschen Pässe entzogen. Nur als stumme Komparsen in den zahlreichen Kolonialfilmen waren sie noch gefragt.