United for Wildlife ist eine Organisation unter der Schirmherrschaft von Prinz William und der Royal Foundation, die sich gegen illegalen Wildtierhandel einsetzt. Sie bringen Naturschutzorganisationen, Regierungen und globale Unternehmen zusammen, um gemeinsam bedrohte Tierarten wie Elefanten, Nashörner, Tiger und Schimpansen zu schützen. Der illegale Wildtierhandel wird zwischen 45-135 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt und ist eines der fünf lukrativsten Verbrechen weltweit.

 

Kräfte vereinen

Für United for Wildlife ist es wichtig, auch mit Privatleuten und Privatunternehmen zusammen zu arbeiten, um den Handel mit Wildtierprodukten stoppen zu können. Erst dadurch können neue Lösungen gesammelt und umgesetzt werden. Dabei ist es wichtig, die kriminellen, illegal organisierten Netzwerke aufzudecken und vor allem abzuschrecken.

 

Nachfrage verringern

Es ist entscheidend, die weltweite Denkweise zu verändern und die Nachfrage nach den Wildtierprodukten zu reduzieren. Es muss den Menschen bewusst gemacht werden, was sie der Tierwelt mit dem Kauf dieser Produkte antun. Sie müssen die Auswirkeungen des illegalen Handels mit Wildtieren verstehen, ihnen muss der Zugang zu Lösungswegen ermöglicht werden und sie müssen zum Handeln ermutigt werden. Durch Fortschritte in der Technologie hat United for Wildlife die Möglichkeit, Menschen auf der ganzen Welt zu informieren und mit ihnen zu kooperieren. Die Organisation nutzt beispielsweise Online-Spiele zur Sensibilisierung, Online-Kampagnen und -Lernplattformen mit kostenlosen Kursen zur Verbreitung von Informationen und Wissen.

 

Schutz

Im Vordergrund steht natürlich der Schutz der Tiere vor der Wilderei: Gemeinsam mit lokalen Rangern und Gemeinden wird in den betroffenen Gebieten gegen die Wilderei vorgegangen. United for Wildlife bietet Schulungen für Ranger, um ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten zu stärken und zu verbessern. Außerdem unterstützen sie die Ranger bei ihrer Arbeit mit Hunden, die die Wilderer aufspüren sollen.

Die Organisation kümmert sich auch um die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien, wie Kamerafallen, GPS- und Alarmsysteme oder DNA-Tests, die bei dem Schutz der Tiere vor Ort helfen sollen.