Wer kennt es nicht, wenn man sein Land bereisen möchte um mehr über dieses in Erfahrung zu bringen, um die Höhen und Tiefen eines Landes und eben alles zu erleben was dazugehört. Aber was ist, wenn man das nicht ohne Weiteres kann? Hier ein paar Gründe und afrikanische Länder, in die man als Afrikaner nicht immer so einfach einreisen darf.

 

Das erste Problem stellt sich, da manche afrikanischen Länder keine guten Verbindungen zueinander haben und es dadurch an Reiseinformationen mangelt. Ein größeres Problem ist, insbesondere für Nigerianer, dass die Visapolitik in manchen Ländern sehr hart zu ihnen ist. Anderenfalls gibt es Länder, die einfachere zu bereisen sind wie zum Beispiel Kamerun, Ghana, Benin, Burkina Faso, Guinea, Mali,  oder auch Madagascar. Ein Trip in die anliegenden Nachbarländer ist von Nigeria aus also kein Problem. Soll es aber mal etwas weiter weg sein, wird es schon schwieriger. Besondere Schwierigkeiten mit dem Visum bekommt man als Ghanaer*in in Libyien, Swaziland, Botswana und Namibia, da dort ein Visum persönlich beantragt werden muss oder es keine nigerianische Botschaft gibt, was die ganze Sache noch einmal erschwert. Mit dem große Rest des Kontinents ist die Einreise möglich, allerdings mit größerem Aufwand verbunden. Dieser bezieht sich nicht nur auf die Visabestimmungen, sondern auch auf die Reisemöglichkeiten. Oft liegt die Hemmung hier in den langen Flugzeiten, die dadurch zustande kommen, dass es wenige bezahlbare non-stop Flüge gibt und man somit lange an Flughäfen auf den Anschlussflug warten muss oder einen Flug über ein anderes Land unternimmt.

Einen schönen Überblick über alle Länder, die man als Nigerianer*in von einfach über mittel bis zu schwer bereisen kann, hat die nigerianische Bloggerin Funmi zusammengestellt.

Hier findet ihr ihre Landkarte eingefärbt von grün (leicht) bis rot (schwer).

 

 

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